Götterdämmerung

Sonnenfinsternis_0569

Erhabene Stille des Nichts

Wo keine Sehnsucht

     und keine Hoffnung

     und kein Wünschen

sich berauscht

am Sein.

 

Und kein Suchen.

 

Traumloser Traum

nach Aufgabe des Letzten

Nur noch Nichts

Nichts im Norden, Nichts im Süden,

Nichts im Westen, Nichts im Osten

Nichts oben, Nichts unten

 

Zwischen „Jenes“ und „Ich“ nur Nichts

Durchdrungenheit

Ein letztes Schweigen

in der Gestorbenheit

Erhabene Belanglosigkeit

des Nennbaren

Fühlbaren

Spürbaren

 

Verschmolzen in umfassender Sinnlosigkeit

friedvoller Sinnlosigkeit

belebender Sinnlosigkeit

die keines Sinns entbehrt

Willkommenheißen

den Tod und Schmerz und das Verderben

die Liebe und Zärtlichkeit und die Geburt

und allem gleichzeitig ins Auge blicken

 

                  Entworden               

dem Schein des scheinbar Unscheinbaren

 

Angekommen im

„Nie gewesen und nie nicht gewesen“

Jenseits –

in den Abgrund gestürzt

– dem Erhabendsten alles Erhabenen –

und ganz tot.

endlich unendlich

nur für den Moment

oder für die Ewigkeit

Hurrah!

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3 Kommentare

  1. Hast du das geschrieben? Das hat mich gerade ziemlich bewegt. „Entworden“ – der Begriff fasziniert mich.

    Antwort
  2. Hi, liebe Meike!
    Also, ob „Ich“ den Text geschrieben habe kann ich Dir nicht genau sagen *g … aber jedenfalls entstammt er meinem Kopf 😉 Und um ehrlich zu sein: Mich bewegt er auch, denn ich glaube, ich weiß nun, wohin „meine“ Reise geht.
    Fast amüsant mutet es an, dass mir einmal ein Medium, die für mich gechannelt hat, sieben Jahre „kosmisches Training“ mit heftigsten emotionalen Höhen und Tiefen und enormen Umbrüchen im Innen und Außen weissagte, bevor ich dann einen enormen spirituellen Durchbruch erlangen würde. Das ist jetzt sieben Jahre her … 😉

    Mit METTA
    „Phra“ Michael

    Antwort
  3. Na dann ist ja jetzt Zeit zu feiern und alles „Alte“ einfach über Bord zu werfen. 🙂 Ob es will oder nicht. 🙂 Mir fällt gerade diese schrecklich banale Strophe aus einem noch schrecklicheren Lied ein, aber das trifft es sehr gut, finde ich: „Wenn nicht jetzt, wann denn dann, wenn nicht hier, wo denn sonst…“ *sing*
    😀

    Antwort

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